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:: Die Welt auf dem Weg ins Treibhaus
In dieser Woche lief die Frist zur Rettung des Planeten ab. 192 Regierungen hatten vor 7 Wochen in Kopenhagen beschlossen, der UNO ihre Klimaschutzziele zu melden. Nur 55 Regierungen haben die vereinbarte Frist überhaupt eingehalten. Aber auch sie haben nur ungenügende Zahlen zum Klimaschutz genannt. Diese Klimaschutz-Verpflichtungen zeigen, dass das Weltklima bis 2050 nicht – wie in Kopenhagen vereinbart – um 2 Grad, sondern um bis zu vier Grad steigen wird.![]()
:: Das große Gletscherschmelzen in Tibet
Ein Thema, von dem wir fürchten, dass es bei der Konferenz in Kopenhagen nicht diskutiert wird (ebensowenig wie in Al Gore’s Buch) ist die ökologische Krise in einem anderen Teil der Welt, deren Auswirkungen genauso verheerend sein werden wie die der großen Eisschmelze in der Arktis und Antarktis. Einige Experten bezeichnen dieses Gebiet als den „Dritten Pol“ der Erderwärmung. Es geht um das tibetische Hochland. Rezension des Films “Meltdown in Tibet” von Jamyang Norbu.![]()
:: Ein Friedensnobelpreisträger für Killerwaffen
Diese Meldung war der Tiefschlag der Woche: Der neue Friedensnobelpreisträger Barack Obama will nicht auf Landminen verzichten, obwohl 2008 über 5.000 unschuldige Menschen durch diese Landminen zu Tode kamen – davon ein Drittel Kinder – und zehntausende Menschen für ihr ganzes Leben lang grauenhalft verstümmelt wurden. Die Entscheidung für die menschenfeindliche Waffe traf Barack Obama 14 Tage bevor er den Friedensnobelpreis entgegennimmt.![]()
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