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:: Energiemarkt: Freiheit oder Sozialismus?
Die Szene ist denkwürdig: Vor einem halben Jahr überreichten die Verbände der Erneuerbaren Energien Bundeskanzlerin Merkel eine Studie über die Zukunft der Ökoenergien bis 2020. In 10 Jahren, so war dort zu lesen, könne fast die Hälfte des Stroms in Deutschland erneuerbar erzeugt werden. Und wie reagierte die atomfreundliche Bundeskanzlerin? Sie hielt dieses Ziel nicht nur für realistisch, sondern fügte hinzu: „Aus meiner Zeit als Umweltministerin weiß ich, dass ihre Ziele meist übertroffen worden sind.“![]()
:: Atomlobby gegen Merkel
Erst haben sie die Erneuerbaren Energien lächerlich gemacht, dann juristisch und politisch bekämpft und jetzt werden die Ökoenergien mit viel Geld in großen Anzeigen ein bisschen gelobt, aber in Wirklichkeit noch immer verniedlicht. Die Atomlobby und ihre Freunde schießen sich an diesem Wochenende sogar auf die Atomfreundin Angela Merkel ein. Hatte es doch die Bundeskanzlerin tatsächlich gewagt, eine Brennelemente-Steuer von jährlich 2,3 Milliarden Euro von ihnen einzufordern.![]()
:: Die „Laufzeitverlängerung“ oder der Feldzug der Zukunftsräuber!
Ginge es nicht um die Zukunft von Generationen, so könnte man sich erheitern, wenn man gerade die sich schier überschlagenden und mit allerhand “Studien” garnierten Forderungen nach „Laufzeitverlängerung“ in den Medien liest. Denn selten ist so dünn belegtes so dick aufgetragen worden. Kommentar von Wilfried Michalski![]()
:: Hände weg vom Atomkompromiss
Nach der Bundespräsidentenwahl kommt ein Thema wieder in den Fokus der politischen Diskussion, das seit der letzten Bundestagswahl ein Dauerbrenner ist: die Laufzeit der Atomkraftwerke. Der rot-grünen Koalition war es zu Anfang des Jahrhunderts mit einem eindrucksvollen Einsatz von Kanzler Gerhard Schröder (SPD) als Mittler zwischen der Atomlobby, der großen Stromversorger und der grünen Anti-Kernkraft-Bewegung gelungen, eine Lösung für eine in der Bevölkerung kontrovers diskutierte Frage zu finden: die Laufzeit der AKW. Eicke R. Weber plädiert dafür, dass die Bundesregierung die Laufzeiten der AKW nicht verlängert.![]()
:: Sonnen-Menschen: die reichsten der Welt
Was ist der Unterschied zwischen der aktuellen Wirtschaftskrise und der Klima- und Energiekrise? Die Wirtschaftskrise ist ein Problem von zwei bis drei Jahren. Aber die Klimakrise ist das Problem der nächsten Jahrtausende. Wenn das Klima kippt, braucht es mehrere tausend Jahre, um wieder in Balance zu kommen.![]()
:: Im Rausch der Tiefe – wie viel BP kommt noch?
Immer höhere Risiken geht die internationale Öl- und Gasbranche ein, um die letzten fossilen Rohstoffreserven der Erde zu fördern – auf Kosten von Mensch und Umwelt. Dies ist das Fazit der aktuellen Branchenstudie der oekom research AG. Die Rating-Agentur hat 27 der weltweit größten, börsennotierten Öl- und Gaskonzerne danach untersucht, wie sie sich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung und den damit verbundenen Herausforderungen stellen.![]()
:: Obama: America goes green
Barack Obama hat in dieser Woche eine „Heilige Kuh“ geschlachtet: „Es wird nie mehr billiges Öl oder billiges Benzin geben“, sagte der Präsident seinen geschockten Amerikanern, für die billige Energie bisher eine Art Menschenrecht war. Aus und vorbei! Was die Europäer schon seit Jahren diskutieren, dämmert allmählich auch den Amis. Ihr Präsident und die Ölkatastrophe haben ihnen endlich die Augen geöffnet.![]()
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