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:: Public Eye Award vergibt Schmähpreise
Der Public Eye Award zeichnet Unternehmen aus, die sich ökologisch und sozial besonders rücksichtlos verhalten.
Im letzten Jahr gewannen unter anderem die Berner Kraftwerke (BKW) einen Negativpreis für das mittlerweile gekippte Kohlekraftwerk Dörpen. Auch in diesem Jahr schreiben die Schweizer Organisationen Erklärung von Bern (EvB) und Greenpeace Schweiz passend zum Weltwirtschaftsforums (WEF) wieder die Public Eye Awards aus.
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Der Preis wird am 27. Januar zur Erföffnung des WEF in Davos verliehen. Der Public Eye Award zeichnet Unternehmen aus, die sich ökologisch und sozial besonders rücksichtlos verhalten. Neben dem Global und dem Swiss-Award ist in diesem Jahr auch einen Greenwash-Award für "verlogene Kriterien bei der Bewertung so genannter Unternehmensverantwortung" ausgeschrieben.
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Für den "Global Award" sind nominiert: Der indische Stahlgigant Arcelor Mittal, der das grösste und zugleich dreckigste Stahlwerk Südafrikas betreibt. Die Royal Bank of Canada als grösster Financier des ökologisch wie sozial fatalen Ölsand-Abbaus in der kanadischen Provinz Alberta. Und der Konzern GDF Suez als treibende Kraft hinter einem Grosskraftwerk am brasilianischen Madeira-Fluss, das gigantische Umweltzerstörungen und Massenvertreibungen der indigenen Bevölkerung zur Folge hat.
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Für den "Greenwash Award" ist unter anderem der "Runde Tisch für verantwortungsvolles Soja" (RTRS) nominiert: Der RTRS soll die agroindustrielle Produktion von Soja auf riesigen Monokulturen durch Grossgrundbesitzer, Investoren und Konzerne legitimieren, obwohl diese eine massive Bedrohung für Mensch, Umwelt und Klima darstellen, heißt es in der Begründung. Hängige Klagen von Betroffenen gegen die Bedrohung und Verletzung ihrer Rechte würden so abgewehrt und delegitimiert.
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Mehr Infos zu den Nominierten finden Sie HIER. Die Online-Abstimmung ist bis zum 26. Januar möglich.
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