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:: Zwischen bio und billig - Müssen Lebensmittel teurer werden?
hr fernsehen | 18.01.11 | 21:45
In Deutschland gibt es mehr Hühner als Menschen. Es sind 100 Millionen. Dazu kommen 27 Millionen Schweine und 13 Millionen Rinder. Und die fressen keineswegs nur Körner und Heu. Ein Drittel ihrer Nahrung besteht aus industriell hergestelltem Fertigfutter, tierischen und pflanzlichen Fetten, sowie chemischen Abfallstoffen.
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Ein Markt über 7,5 Milliarden Euro, und ein nicht ausreichend kontrolliertes, undurchsichtiges Geschäft. Im aktuellen Dioxinskandal hat Greenpeace errechnet, dass die jetzt entdeckten 150.000 Tonnen dioxinverseuchtes Futter ausreichen würden, um eine halbe Milliarde Eier zu verseuchen.
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Verbraucherministerin Aigner fordert stärkere Kontrollen, am kommenden Dienstag wird sie mit den Länderministern über härtere gesetzliche Regelungen beraten.
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Kritiker fordern dagegen eine komplette Agrarwende und den Verzicht auf die Massentierhaltung. Weniger, dafür aber besseres Fleisch? Sind die riesigen Mengen und die niedrigen Preise verantwortlich für die großen Lebensmittelskandale?
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Das "Stadtgespräch" nimmt den aktuellen Dioxinskandal zum Anlass, grundsätzlich zu fragen: Wie billig können gute Lebensmittel sein? Müssen Lebensmittel teurer werden?
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Es diskutieren
Dr. Torsten Staack
Geschäftsführer der ISN - Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.
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Franz Alt
Journalist und Autor von "Agrarwende jetzt - gesunde Lebensmittel für alle"
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Peter Stephan, CDU
MdL und Vorsitzender des Arbeitskreises für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
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Marion Struff
Landesverband der Lebensmittelkontrolleure Hessen
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