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:: Kyoto I + Montreal = Kyoto II?
Gastkommentar von Udo E. Simonis
Montreal in diesen Tagen: Ort der 11. Konferenz jener 189 Staaten, die dem UN-Rahmenabkommen über Klimaveränderungen von 1992 beigetreten sind und zugleich Ort der 1. Konferenz der 155 Mitgliedsstaaten des Kyoto-Protokolls von 1997, das auf der UN-Konvention aufbaut und am 16. Februar 2005 in Kraft getreten ist. Schon diese Zahlen- und Zeitdifferenzen zeigen das Dilemma, in dem wir stecken: Nicht alle machen mit beim Klimaschutz und alles dauert viel zu lange!
Montreal in diesen Tagen: Ort der 11. Konferenz jener 189 Staaten, die dem UN-Rahmenabkommen über Klimaveränderungen von 1992 beigetreten sind und zugleich Ort der 1. Konferenz der 155 Mitgliedsstaaten des Kyoto-Protokolls von 1997, das auf der UN-Konvention aufbaut und am 16. Februar 2005 in Kraft getreten ist. Schon diese Zahlen- und Zeitdifferenzen zeigen das Dilemma, in dem wir stecken: Nicht alle machen mit beim Klimaschutz und alles dauert viel zu lange!
:: Biomasse verantwortungsbewusst ausbauen
Das „Forum Umwelt & Entwicklung“ hat in einer Studie über Biomassenergie die Chancen und Risiken dieser erneuerbaren Energiemöglichkeit erarbeitet. Ziel des Papiers ist es, NROs in Deutschland auf die Bedeutung des Themas Welthandel mit Bioenergie und seinen verschiedenen Facetten aufmerksam zu machen und gleichzeitig eine erste Positionsbestimmung aus der Sicht von Umwelt- und Entwicklungs-NRO zu erarbeiten.
:: Endlagerung radioaktiver Abfälle
Zur Endlagerung radioaktiver Abfälle ist keines der möglichen Wirtsgesteine in Deutschland (Salz, Ton, Granit) generell den anderen vorzuziehen. Ein bestmöglicher Endlagerstandort ist nur auf Grundlage eines Standortvergleiches zu ermitteln. Dies sind die zentralen Aussagen eines Abschlussberichtes zu einem umfangreichen Untersuchungsprogramm des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) zu sicherheitstechnischen und konzeptionellen Fragen der Endlagerung radioaktiver Abfälle.
:: Ökologische Landwirtschaft - eine Chance für Entwicklungsländer
Ohne synthetische Düngemittel und Pestizide können wir den Hunger in der Welt nicht besiegen, predigt die Lobby der Agrarchemie. Der Schweizer Agraringenieur Lukas Kilcher ist anderer Meinung: Bio-Landbau ist die Chance für die Landbevölkerung in Entwicklungsländern. Kilcher zeigt anhand praktischer Beispiele, welchen Beitrag der Bio-Landbau zur Welternährung leisten kann. Ein Gastbeitrag von Lukas Kilcher.
:: Was Katrina und Rita uns gelehrt haben
Zwei Orkane der Kategorie 5 bilden sich innerhalb von weniger als 4 Wochen in der Karibik. Dabei haben im letzten Jahrhundert lediglich drei solche Kat5-Stürme die Küste der USA erreicht. Sie denken, lieber Leser, vielleicht: "Nun werden die Amis endlich umdenken und die Erderwärmung als Tatsache akzeptieren." Sie wünschen sich bei den Amerikanern nun Einsichten, weniger Energiekonsum, einen Beitritt zum Kyoto-Protokoll? Und mehr sozialen Zusammenhalt, vor allem zwischen Klassen und Rassen? Da können Sie schwarz werden …
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