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:: Starke Methanausgasung vom Ostsibirischen Schelf

Arktischer Meeresboden instabiler als angenommen. Methan wird die zwanzig- bis dreißigfache Wirksamkeit als Treibhausgas gegenüber Kohlendioxid zugesprochen. Deshalb warnen Forscher, daß Maßnahmen gegen die Erderwärmung nicht auf die Verringerung von Kohlendioxidemissionen fixierten werden sollten, auch wenn dessen absoluter Atmosphärenanteil beträchtlich größer ist als der von Methan.

:: Dienstwagen der Politiker

Die vierte Dienstwagen-Erhebung der Deutschen Umwelthilfe zeigt beim Spritverbrauch einiger Spitzenpolitiker langsame Forschritte – Rüttgers legt Klimadaten seines 450-PS-Audi erst nach Gerichtsentscheid offen – Hessen vorn: Ministerpräsident Koch mit 348 Gramm CO2 pro Kilometer an der Spitze des Klimakiller-Rankings.

:: Januar 2010 bricht Wärmerekord trotz der Minusgrade

Nachdem noch vor wenigen Wochen das Jahr 2009 als das zweitwärmste Jahr, der vergangene November sogar als der wärmste November der letzten 130 Jahre vorgestellt wurden, haben seit Mitte Dezember Schnee, Eis und Wind weite Teile der Nordhalbkugel fest im Griff.

:: Umweltschutz kraftvoll vorantreiben

Umweltbundesamt veröffentlicht Jahrespublikation „Schwerpunkte 2010“. Eine Pause beim Umweltschutz darf es nicht geben, trotz der noch spürbaren internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Das Umweltbundesamt (UBA) hält insbesondere weitreichende Kimaschutzmaßnahmen für dringend geboten.

:: Klimawandel erzeugt große Nahrungsmittel- und Wasserrisiken

Die Welt wird in diesem Jahr durch politische und finanzielle Instabilität geprägt bleiben. Ursachen hierfür sind die anhaltende Rezession sowie Nahrungsmittel- und Wasserrisiken. Dies sind die Ergebnisse, die der weltweit größte Versicherungsmakler Aon soeben im Rahmen der Präsentation seiner jährlichen Weltkarte für politische Risiken vorstellte.

:: Buchen und Eichen sind krank

Während sich die Weltpolitiker weiterhin über das Ausmaß des Klimawandels streiten, kann man im Wald die Folgen bereits besichtigen. Höhere Temperaturen und veränderte Niederschläge haben die Vegetation schleichend verändert. Dies bestätigt erneut der jährliche Waldschadensbericht, den Ministerin Aigner soeben vorstellte.

:: Kopenhagen Plus – den Misserfolg des Klimagipfels in eine Chance für ein wirksames Weltklimaschutz-System verwandeln

Das bisherige Abkommen hat allenfalls zu minimalen Klimaschutzanstrengungen in den USA und den nicht aktiv eingebundenen Schwellen- und Entwicklungsländern geführt. „So bedauerlich der nur bedingte Erfolg der Kopenhagener Klimaschutzverhandlungen auch ist: Der Misserfolg kann auch der entscheidende Anstoß für ein – im Gegensatz zum gegenwärtigen Kyoto Protokoll-System – weltweit wirksames Klimaschutzsystem werden“, erklärte das für Klimaschutz zuständige Mitglied des Nachhaltigkeitsbeirats des Landes Baden-Württemberg Prof. Dr. Lutz Wicke.

:: Klimaschutz mit Messer und Gabel

Das Thema wurde auf dem Klimagipfel in Kopenhagen ausgeklammert, ja geradezu tabuisiert: Unser täglicher Fleischkonsum! Das weltweit zunehmende Fleischessen und die dafür notwendige Tierzucht verursachen schon heute mehr Treibhausgase als alle Autos dieser Welt zusammen.

:: Zwei-Grad-Leitplanke erfordert Emissionsreduzierung der Industrieländer um 40 Prozent gegenüber 1990 bis 2020

Um eine gute Chance zu wahren, eine gefährliche Störung des Klimasystems durch den Menschen zu vermeiden, müssen die Industrieländer bis zum Jahr 2020 ihre Treibhausgas-Emissionen um 40 Prozent gegenüber der Menge von 1990 vermindern, sagen die Autoren des kürzlich veröffentlichten Klimaforschungsberichts „The Copenhagen Diagnosis“.

:: Wir sind noch zu retten!

Diese Woche war Spätsommer-Frühling. Solch ungewöhnliches Wetter sagt noch nichts über den Klimawandel. Aber die extremen Wetterlagen häufen sich. Jeder kann spüren: Das Klima hat sich in den letzten 30 Jahren merklich verändert. Die Erde hat Fieber. Das wurde soeben auf der Weltklima-Konferenz nochmal bestätigt. Dieses Jahr 2009 ist das wärmste des letzten Jahrzehnts und das letzte Jahrzehnt war das heißeste seit 150 Jahren. Es ist zu unserer Zeit global wärmer als wahrscheinlich je zuvor in den letzten drei Millionen Jahren.

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