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:: Katastrophen: naturbedingt – menschengemacht
Viele einzelne Nachrichten dieser Tage muten an wie Zustandsbeschreibungen der nicht mehr fernen Zukunft. Dürre und Feuer, Wasser und Flut - Vorboten einer Epoche, in der Naturkatastrophen von menschengemachten Einflüssen überlagert, in der Einmalereignisse zu Häufig- und Dauerereignissen werden.![]()
:: Die Klimakatastrophe ist da
Alle Ausreden helfen nicht mehr: Die Klimakatastrophe ist da. Feuer in Russland und die Gefahr einer nuklearen Wolke. Die Flut in Pakistan und sechs Millionen Menschen auf der Flucht. Erdrutsche in China und ganze Dörfer, die verschwinden. Nicht enden wollende Regenfälle in Sachsen, Brandenburg, Polen und Tschechien.![]()
:: Welche Emissionen können wir uns noch erlauben, um die globale Erwärmung auf maximal 2°C zu begrenzen?
Dieser Frage gehen Erich Roeckner und seine Koautoren am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) in einer jetzt erschienenen Veröffentlichung mit dem Titel „Historical and future anthropogenic emission pathways derived from coupled climate-carbon cycle simulations“ in der Fachzeitschrift „Climatic Change“ nach.![]()
:: Blauer Planet unter Hochdruck - Hausgemachte Wasserkrise ohne Ende
Eine seit mehreren Monaten anhaltende Dürre, Temperaturen von über 40 Celsius, versetzen den subtropischen Staat Honduras in den Wassernotstand. Gerade die Armenviertel der Städte leiden. Der Grundwasserspiegel ist dramatisch gesunken. Die Regierung in Tegucigalpa hat bereits den Notstand erklärt. Um die letzten verbliebenen Lagunen am Rand der Hauptstadt kämpfen die Anwohner. Sie wollen nicht, dass die Regierung ihre letzte Trinkwasserquelle leer pumpt, um damit die Armenviertel der trocken liegenden Stadt zu versorgen. Ein Bürgerkrieg um Wasser droht. Dies ist kein Zukunftsszenario, sondern die Realität des Jahres 2010! Ein Bericht von Norbert Suchanek![]()
:: Es brennt – Die Fieberkurve steigt
Auch wenn es in Deutschland an manchen August-Tagen eher kühl ist: Die Welt erlebt 2010 den heißesten Sommer seit 1870, seit Beginn der Temperatur-Aufzeichnungen. In Russland brennen riesige Waldgebiete und Torffelder, in Pakistan sind über 1.600 Menschen ertrunken und Arktis sowie die Antarktis erleben viel zu milde Winter. Die Wetter-Extreme nehmen zu – sie sind die deutlichsten Vorzeichen des Klimawandels.![]()
:: Landpflanzen nutzen jährlich 15 Prozent des gesamten Kohlendioxids in der Atmosphäre
Ökosysteme der Landoberfläche nehmen jedes Jahr etwa 123 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in Form von Kohlendioxid (ca. 450 Milliarden Tonnen CO2) aus der Atmosphäre auf. Anhand von weltweiten Messungen und datenbasierten Modellrechnungen hat ein internationales Forscherteam um Christian Beer vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena nun erstmals beobachtungsbasiert die Größe dieses umfangreichsten Austauschprozesses von Kohlenstoff zwischen Atmosphäre und Landoberfläche ermittelt und die Einflüsse des Klimas darauf bestimmt.![]()
:: Der Null-Energie-Mann
Wer leben will, ohne Umwelt und Klima zu schaden, der muss sein Dasein als Einsiedler im Wald fristen. Falsch: Der Journalist Colin Beavan hat es mit seiner Familie ausprobiert. Ein ganzes Jahr lang lebte er (fast) ohne Umweltbelastung mitten im konsumverwöhnten Manhattan. Sein Fazit: Jeder Einzelne hat die Möglichkeit und Fähigkeit, die Welt zu verändern.![]()
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