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:: Ökosteuer-Freiheit für die Bahn!
Kein Verkehrssystem belastet die Umwelt so wenig mit Schadstoffen wie die Bahn - aber die Bahn ist der größte Ökosteuerzahler. Das ist ungerecht gegenüber dem Auto und total unfair gegenüber dem Flugzeug, wo für den Treibstoff noch immer überhaupt keine Steuer bezahlt werden muss.
Zu den grundsätzlichen Umweltvorteilen der Bahn kommt hinzu, dass die Deutsche Bundesbahn zwischen 1990 und 2004 ihren Strom- und Dieselverbrauch auf die Verkehrsleistung bezogen um 22 Prozent reduzieren konnte - Ende 2005 dürften es 25 Prozent sein.
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Alle Lokführer haben in Kursen gelernt, so sanft zu fahren, das Strom oder Diesel gespart wird. Innovative Antriebstechniken sorgen außerdem dafür, dass beim Bremsen nicht nur Reibungswärme, sondern auch Strom produziert wird. So speisten ICE, S-Bahnen und E-Loks 2004 fast 600 Gigawatt Stunden Strom in die Oberleitung ein. Das entspricht der Jahresleistung von etwa 250 Windrädern. Dadurch hat die Bahn ihren Umweltvorsprung gegenüber anderen Verkehrsmitteln noch ausgebaut, den Pkw und Flugzeuge belasten heute die Umwelt mehr als 1990.
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Mit ihrem "Klimaschutzprogramm 2020" will die Deutsche Bahn bis 2020 weitere 15 Prozent CO2 einsparen. Dafür sollte die neue Bundesregierung der Bahn endlich die Ökosteuern ermäßigen oder erlassen. Klaus Töpfer fordert schon seit 15 Jahren Steuern auf Benzinsprit: "Es ist ökologisch ein Unsinn, den Treibstoff so weit herunter zu subventionieren, dass Flüge für 10, 20 oder 30 Euro zu haben sind."
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Die Grünen und die großen Umweltverbände verlangen zurecht faire Umweltbedingungen für die Bahn und eine Kerosinsteuer für Flugzeuge. Langfristig kann Arbeit in Deutschland nur billiger werden, wenn Energieverbräuche teurer werden. Bis 2050 könnte der Flugverkehr bis zu 16 Prozent für die weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich sein.
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Die globale Wettervorhersage ist besorgniserregend. Jeder voll besetzte ICE und jede Straßenbahn erspart der Umwelt Feinstaub, Verkehrslärm, Klimabelastung und noch mehr Parkhäuser. Jeder voll besetzte ICE holt 500 Autos von der Autobahn.
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Alle Lokführer haben in Kursen gelernt, so sanft zu fahren, das Strom oder Diesel gespart wird. Innovative Antriebstechniken sorgen außerdem dafür, dass beim Bremsen nicht nur Reibungswärme, sondern auch Strom produziert wird. So speisten ICE, S-Bahnen und E-Loks 2004 fast 600 Gigawatt Stunden Strom in die Oberleitung ein. Das entspricht der Jahresleistung von etwa 250 Windrädern. Dadurch hat die Bahn ihren Umweltvorsprung gegenüber anderen Verkehrsmitteln noch ausgebaut, den Pkw und Flugzeuge belasten heute die Umwelt mehr als 1990.
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Mit ihrem "Klimaschutzprogramm 2020" will die Deutsche Bahn bis 2020 weitere 15 Prozent CO2 einsparen. Dafür sollte die neue Bundesregierung der Bahn endlich die Ökosteuern ermäßigen oder erlassen. Klaus Töpfer fordert schon seit 15 Jahren Steuern auf Benzinsprit: "Es ist ökologisch ein Unsinn, den Treibstoff so weit herunter zu subventionieren, dass Flüge für 10, 20 oder 30 Euro zu haben sind."
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Die Grünen und die großen Umweltverbände verlangen zurecht faire Umweltbedingungen für die Bahn und eine Kerosinsteuer für Flugzeuge. Langfristig kann Arbeit in Deutschland nur billiger werden, wenn Energieverbräuche teurer werden. Bis 2050 könnte der Flugverkehr bis zu 16 Prozent für die weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich sein.
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Die globale Wettervorhersage ist besorgniserregend. Jeder voll besetzte ICE und jede Straßenbahn erspart der Umwelt Feinstaub, Verkehrslärm, Klimabelastung und noch mehr Parkhäuser. Jeder voll besetzte ICE holt 500 Autos von der Autobahn.
FAKTEN UND ZAHLEN AUS DEM NEUEN DB-UMWELTBERICHT
Partikelausstoß seit 1990 um 86 Prozent gesenkt
Die „Dreckschleudern" sind bei der Bahn ausgestorben. Durch neue Motoren und mehr elektrisch beÂtriebene Züge konnte der Ausstoß von Dieselrußpartikeln in den vergangenen 15 Jahren von 4370 auf 607 Tonnen reduziert werden, ein Rückgang um 86 Prozent. Allein im Jahr 2004 sank der Partikelausstoß um 6,6 Prozent, auch der Ausstoß weiterer Luftschadstoffe wurde gegenüber 2003 spürbar gesenkt: Stickoxide um 4,7 Prozent, Schwefeldioxid um 4,1 Prozent und Kohlenmonoxid um 5,6 Prozent.
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Spezifischer Energieverbrauch sinkt weiter
Die Bahn befördert Fahrgäste und Güter immer effizienter an ihr Ziel. Der „spezifische Energieverbrauch", der benötigt wird, um einen Reisenden bzw. eine Tonne Fracht über 100 Kilometer zu befördern, sank 2004 gegenüber dem Vorjahr im Personenverkehr um knapp sechs Prozent, im Güterverkehr um vier Prozent. Für 100 „Tonnenkilometer" verbrennt ein Lkw sechs Liter Dieselkraftstoff, die Bahn umgerechnet nur 1,4 Liter.
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Lokführer fahren energiebewusst
Alle 14000 Lokführer des Personenverkehrs haben in den vergangenen beiden Jahren trainiert, wie man auf der Strecke Energie spart und trotzdem pünktlich ist. Den Erfolg kann man messen: Zwischen Hamburg und München spart ein ICE mit vorausschauender Fahrweise 4000 Kilowattstunden Strom ein - so viel wie eine vierköpfige Familie im Jahr verbraucht. Weil das „Programm Energiesparen" des DB Personenverkehrs so erfolgreich ist, werden künftig auch die Lokführer des Güterverkehrs entsprechende Kurse absolvieren.
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Lärmsanierung kommt zügig voran
Auch Lärmschutz gehört zum Umweltschutz, darum hat die Bahn 2004 rund 30 Kilometer LärmschutzwänÂde errichtet und 7800 Wohnungen entlang von stark befahrenen Strecken mit Schallschutzfenstern ausÂgestattet. Außerdem packt die Bahn da an, wo der Lärm entsteht: In neue Güterwagen werden beispielsÂweise seit 2001 so genannte Flüsterbremsen mit Kunststoffsohle eingebaut, die die Lärmemission erhebÂlich verringern.
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Die Bahn lässt in Sachen Nachhaltigkeit nicht locker ...
... und hat konkrete Ziele in ihrem Umweltprogramm definiert: So soll beispielsweise bis zum Jahr 2008 die Abfallmenge um zehn Prozent reduziert werden. Und bis zum Jahr 2020 will die DB den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid ausgehend vom Jahr 2002 noch einmal um mindestens 15 Prozent verringern. Außerdem wird bis 2020 eine Halbierung des Lärms angepeilt.
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Bahn zahlt fast 200 Millionen Euro Ökosteuer
Mit 192 Millionen Euro zählte die Bahn 2004 zu den größten Ökosteuerzahlern. Obwohl die Politik nicht müde wird, die Bedeutung der Schiene als besonders umweltverträgliches Verkehrsmittel zu betonen, wird die Deutsche Bahn gegenüber anderen Verkehrsmitteln weiterhin steuerlich benachteiligt: Luftverkehr und Binnenschiffe zahlen weder Mineralöl- noch Ökosteuern, Auch vom Emissionshandel sind die Konkurrenten der Bahn bisher kaum erfasst worden, während bei der Bahn hierdurch die Strompreise steigen.
Quelle:
mobil - Kundenmagazin der DB
Franz Alt 2005
mobil - Kundenmagazin der DB
Franz Alt 2005
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